-Lindauer Hütte
Lindauer Hütte -1.764 m-
- Details
- Kategorie: Montafon / Vorarlberg
- Geschrieben von Udo Räther
- Zugriffe: 7406

Lindauer Hütte 1.764 m
Latschätzer Höhenweg
Vorarlberg / Montafon / Rätikon
- Datum: 10. Juni 2005
- Höhenunterschied: 900 m (abwaerts)
- Gesamtgehzeit: 5 Stunden (2 Stunden bis zur Lindauer Hütte)
- Schwierigkeitsgrad: leicht aber lang
- Ausgangspunkt: Golmbahn
Wieviele andere Wanderer auch, entschieden wir uns an diesem Tag für den Latschätzer Höhenweg, um zur Lindauer Hütte zu wandern. Aus diesem Grund fuhren wir zur Talstation der 8er-Umlaufbahn "Golm". Mit ihr gelangten wir in kürzester Zeit auf 1.900m, wo unsere Wanderung begann.

Blick am Beginn der Wanderung auf die Geißspitze (re.) und Sulzfluh (li.). Unterhalb der Sulzfluh lag die Lindauer Hütte, unser erstes Ziel.
Wir folgten der Beschilderung "Lindauer Hütte", die mit einer Weglänge von 1:45 Stunden angegeben war. Schnell waren die Skipisten überquert und wir befanden uns an dem östlichen Hang vom Kreuzjoch und später der Geißspitze.

Auf den Latschätzer Höhenweg naeherten wir uns langsam der Geissspitze.
Gigantisch war der Blick auf die schneebedeckte Sulzfluh und die Drei Türme, der uns auch die gesamte Zeit erhalten blieb. Der Pfad war gut angelegt und hatte nur vereinzelte kleine Steigungsstücke. Kurz vor der Latschätz Alm zeigten sich rechts und links des Weges Murmeltiere.

Murmeltiere zeigten sich oberhalb der Latschätz Alm.
Zwischenzeitlich hatten wir eine Pause eingelegt, da wir auf eine große Anzahl von Wanderern aufgelaufen waren. Weiter ging es durch lichten Bergwald und Wiesenhänge.

Unmittelbar vor der Lindauer Hütte. Blick auf die gigantischen "Drei Türme".
Dann sahen wir schon die Lindauer Hütte und nach insgesamt 2 Stunden hatten wir sie erreicht, wo wir uns mit Kaiserschmarrn und Germknödel verwöhnen ließen. Die Lindauer Hütte war sehr gut besucht, wobei sich auch viele Turnschuh-Touristen unter den Gästen befanden.

Die Lindauer Hütte.
Nun ging es weiter in Richtung Latschau. Es gab 2 Wegalternativen. Da wir nicht die ganze Zeit über Forststraßen laufen wollten, nahmen wir den Weg in Richtung Gauertalhütte (102 A). Der steinige Pfad brachte uns in ca. 30 Minuten zur Unteren Sporeralpe -1.531m-. Steinig ging es nun weiter, bis wir nach weiteren 30 Minuten erneut eine Alm erreichten.

Die Sporer Alm (rechter, unterer Bildrand) mit Blick auf Bartholomäberg.
Hier stieß auch der Wanderweg vom Hätaberger Joch auf unseren Weg. Leider begang nun auch die Schotterstraße, der wir folgen mussten. Von hier benötigten wir wieder 30 Minuten bis zur Gauertalhütte, die noch geschlossen war. Weitere 45 Minuten später standen wir wieder an der Talstation der Golmbahn, wo unser Auto auf uns wartete.
Kinder: ja, aber lang Hunde: ja
© www.alpenraether.de



